FAQ

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Wie zukunftsfähig ist der Beruf des Museologen?

Museen setzen zunehmend auf Multimedia und innovative Kommunikationsstrategien. Wie viele Leute in ein Museum kommen, hängt nicht nur vom Thema ab, sondern auch davon, ob es spannend präsentiert wird. Das ist eine wichtige Herausforderung für Museologen und Museologinnen. Wenn sie es schaffen, die Besucher zu fesseln, hat auch der Berufsstand eine vielversprechende Zukunft.

Gibt es in Museen auch Festanstellungen?

Ja, feste Beschäftigungsverhältnisse gibt es in Museen, häufig im Bereich der Dokumentation (also im Magazin- oder Depotbereich). Stellen sind aber auch in der Ausstellungsorganisation sowie im museumspädagogischen oder PR-Bereich zu finden.

Wird der Bachelor-Abschluss in der deutschen Museumslandschaft anerkannt?

Ja. Der Sinn des Bologna-Prozesses mit einheitlich festgelegten Bachelor- und Master-Abschlüssen liegt gerade darin, dass die akademischen Grade überall in Europa anerkannt werden.

Ist es sinnvoll, nach dem Bachelor-Abschluss noch einen Master aufzusatteln?

Das kommt auf Ihre persönlichen Zielvorstellungen an. Mit dem Bachelor lässt sich viel machen. Für eine internationale Karriere ist allerdings der Master zu empfehlen. Die HTW Berlin hat den Master-Studiengang Museumsmanagement und -kommunikation im Programm. In Frage kommen darüber hinaus — je nach den eigenen Interessen — weitere Master-Programme, die bestimmte Themen (Kunstgeschichte, Archäologie, Archiv- oder Informationswissenschaft o.ä.) vertiefen.

Was unterscheidet den Studiengang Museumskunde an der HTW Berlin von ähnlichen Studiengängen an anderen Hochschulen?

Museumskunde an der HTW Berlin bedeutet, dass Theorie und Praxis sehr eng ineinander greifen. Der Anwendungsbezug bzw. die Fortentwicklung des Arbeitsgebiets (neue Aufgaben, neue Verfahren) im Berufsfeld wird in der Lehre deutlich in den Vordergrund gestellt. Hierbei sind die Kooperationen mit den vielfältigen Berliner Museen und anderen Kultureinrichtungen prägend.

Wie praxisorientiert ist das Studium an der HTW Berlin?

In den Praxisprojekten im 3. und 4. Semester sowie im dreimonatigen Fachpraktikum hat man vielfältige Möglichkeiten, die erlernten Fähigkeiten in der Praxis auszuprobieren. Außerdem bringen die Lehrbeauftragten ihre eigene berufliche Praxis direkt in die Lehre ein.