Abgeschlossene Projekte

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Museology goes cuba

Das Praxisprojekt widmet sich der nachhaltigen Entwicklung und Erprobung museumskundlicher Sofortmaßnahmen im Archiv und Museum unter tropischen Bedingungen, insbesondere der Registrierung und Verzeichnung, Reinigung, Lagerung und Klimatisierung von national wie international bedeutsamen Kulturgütern auf Kuba.

Mehr Informationen finden Sie auf der Projektseite.

Revisiting Chronographia (Ausstellung G. Karamustafa: Chronographia im Hamburger Bahnhof)

Der Hamburger Bahnhof zeigt im Sommer 2016 die türkische Künstlerin Gülsün Karamustafa mit ihrer Ausstellung Chronographia. Zentral für die Ausstellung sind Fragestellungen um Migration, Popkultur und Gender. In dem Kurs, der in Kooperation mit den SMB stattfindet, werden die Studierenden in die Theorien der neuen kritischen Museologien eingeführt, lernen das Revisiting Collections Toolkit kennen und erarbeiten in 1-2 Fokusgruppendiskussionen Interpretationsansätze der Ausstellung für ein diverses Publikum.


Kontakt
Prof. Dr. Susan Kamel

Gemeinsam mit Weddinger Schulen, Kitas und zwei Quartiersmanagements nimmt das Museum seit 2013 an dem Förderprogramm "MuseobilBox" des Bundesverband Museumspädagogik teil, welches Projekte für bildungsbenachteiligte Kinder unterstützt. Die Studierenden erstellen eine Evaluation für das Projekt (über Interviews und Befragungen der Kooperationspartner und Teilnehmer) und erarbeiten Lösungen, wie dieses in der Öffentlichkeit besser bekannt gemacht werden kann (z.B. über eine Publikation oder kurze Youtube-Filme).

Kontakt: Astrid Faber(Leitung Vermittlung) + Dr. Alexandra Moormann

„Zeithistorisches Portal" im Bayerischen Viertel Berlin Schöneberg

Die Gruppe erarbeitet ein Vermittlungskonzept zur Ausstellung "Zeithistorisches Portal" im Café Haberland in Berlin Schöneberg, einem Café, Ausstellungs- und Veranstaltungsort sowie Treffpunkt im Bayerischen Viertel. In Kooperation mit dem Quartier Bayerischer Platz und Dr. Gertrud Schröder und unter Anleitung von Prof. Dr. Tobias Nettke und der Lehrbeauftragten Dr. Antonia Thiemann analysieren die Studierenden die Informationsangebote (Wegeleitsystem/Beschilderung, Internetauftritt) und Vermittlungsangebote (Medienangebote, Veranstaltungen und Angebote für Schulen). Darauf basierend entwickelt und testet die Gruppe konkrete eigene Ideen vor Ort: Neben dem aktuellen Facebook-Auftritt für das Café Haberland erarbeiteten die Studierenden eine Rätselrallye für Kinder und Begleitpersonen durch das Quartier, die am 24.06.2016 zum "Langen Freitag" an der U-Bahnstation Bayerischer Platz präsentiert wird. Von 17 bis 22 Uhr bieten dort 42 teilnehmenden Geschäfte verschiedene Aktivitäten für alle Interessierten.

Kontakt
Prof. Dr. Tobias Nettke

Das Wohn- und Ferienheim Heideruh e.V. – Vermittlungsansätze für einen lebendigen Erinnerungsort

Nach der Dokumentation der Geschichte im ersten Teil des Projektes (WS 2015/16) eines „lebenden, antifaschistischen Erinnerungsortes“ des politischen Widerstandes und der Verfolgung von den 1920er Jahren bis heute geht es im zweiten Teil (SoSe 2016) um die Erschließung des Außenbereiches für Besucher_innen, die Herausgabe der 2. Auflage einer Publikation, das Zeigen der Wanderausstellung auswärts, die Ausrichtung einer Eröffnungsveranstaltung, die Darstellung beim jährlichen Sommerfest und die Diskussion des Themas auf einer lokalen Konferenz.

Kontakt: Prof. Dr. Oliver Rump

Computermuseum

Im Computermuseum an der HTW Berlin werden Objekte von den Anfängen der Computertechnik und -technologie bis in die Gegenwart gesammelt. Neben der Präsentation einzelner Bauteile wie Main- oder Motherboards, Festplatten, Prozessoren, Grafikkarten oder Arbeitsspeichern geht es darum, dass originale Technik mit originaler Software ausprobiert werden kann. Zu den Hauptarbeitsfeldern gehören: Erhaltung der Objekte bzw. deren Reparatur nach den Belastungen im Ausstellungsbetrieb, Ordnen und Beschriften der Objekte, Verwaltung der Informationen. Die Studierenden der Museumskunde kooperieren mit Studierenden anderer Studiengänge, z.B. der Angewandten Informatik oder der Betrieblichen Umweltinformatik, und dem Kreis der ehrenamtlichen Förderer des Museums. Die Exponate werden während der Öffnungszeit (Montag, 10 bis 16 Uhr auf dem Campus Wilhelminenhof, Gebäude C, Raum 610) sowie bei Veranstaltungen, z.B. bei der Langen Nacht der Wissenschaften, präsentiert.

Kontakt: Dr. Jürgen Feige

Studentin in einer Übung an einem Computer des Museums. (Foto:© HTW Berlin/Kathrin Windhorst)

Stoffmuster im historischen Archiv der HTW Berlin

Ein Dachbodenfund machte beim Umzug der HTW Berlin nach Oberschöneweide Furore: ein Konvolut von 33 Stoffmusterbüchern, Tafeln und Mappen, das älteste ca. 180 Jahre alt. Um den Bestand für die Textilforschung verfügbar zu machen, mussten die einzelnen Objekte inventarisiert und fotografiert werden, um in einem nächsten Schritt publiziert werden zu können. Im Wintersemester 2011/2012 begann eine Projektgruppe mit der Inventarisierung und Digitalisierung. Dazu mussten Standards entwickelt werden, nach denen jede Seite eines Buches beschrieben, erfasst und fotografiert wird. Die Fotografien sichern Objektinformationen, ihre Nutzung schont die Originale. Die Bedeutung des Fundes wird an dem anhaltenden Interesse der Fachwelt deutlich. Erste Restaurierungen wurden nach Vorlagen aus dem Bestand in Auftrag gegeben.

Kontakt
Prof. Dr. Dorothee Haffner

Stoffmusterbuch

Binnenschifffahrtsmuseum Oderberg

Das Binnenschifffahrtsmuseum liegt in der brandenburgischen Kleinstadt Oderberg. Im Jahre 1956 als Heimatmuseum gegründet, entwickelte es sich zu einem Museum der Binnenschifffahrt und Stadtgeschichte. Seit 2006 wird das Museum von einem Förderverein getragen und ist bislang ohne professionelle Betreuung. Studierende der Museumskunde unterstützen es seit 2010 fachlich und konzeptionell. Sie führten eine Inventur durch, entwickelten eine Grobkonzept für eine neue Dauerausstellung, welche den Schwerpunkt auf die Binnenschifffahrt legt, und führten Objektrecherchen durch.

Außengelände des Binnenschiffahrtsmuseums Oderberg mit dem Museumsschiff "Riesa"

Handlungsmuster in Führungen

Nach welchem Handlungsschema laufen Museumsführungen ab? Welche den Dialog fördernden Praktiken wenden Museumspädagogen und -pädagoginnen in Führungen an? Das Projekt zielt darauf ab, Handlungsmuster aus museumspädagogischen Führungen unterschiedlichster Art zu erfassen und für Interaktionsanalysen aufzubereiten. Die beteiligten Studierenden erfassen Führungen videografisch, erstellen inhaltliche Verzeichnisse und transkribieren anonymisierte Aussagen. Anschließend erfolgen Analysen nach Arbeitsschritten, die in Führungen immer wieder auftauchen. Zudem sind aus museumspädagogischer Sicht bei der Analyse besonders nonverbale Impulse oder Frageimpulse interessant, die die Interaktion untereinander oder die Auseinandersetzung mit den Exponaten kennzeichnen. Die Ergebnisse können Studierenden oder Museumspädagogen zu Lehrzwecken dienen. Auch Handlungsmuster von Führungen im Sinne der Museumsmoderation werden untersucht (in Kooperation mit Dr. Christiane Schrübbers).

Kontakt
Prof. Dr. Tobias Nettke

Vom Kabelwerk zur Denkfabrik

Der Campus Wilhelminenhof hat eine ungewöhnliche Vergangenheit. Wo Studierende heute regenerative Energien entwickeln, das Facility Management von Gebäuden planen und die Mode von morgen entwerfen, bauten einst Tausende von Beschäftigten des Kabelwerks Oberspree, einer Tochterfirma der AEG, Transformatoren, montierten Automobile und fertigten Starkstromkabel. Historische Fotos zeugen von der lebhaften Produktion auf dem einstigen Industriegelände. Sie wurden in einem Praxisprojekt im WiSe 2009/10 gesichtet, inventarisiert und dokumentiert. Im anschließenden SoSe 2010 erarbeiteten die Studierenden eine Campusführung, die bei der Langen Nacht der Wissenschaften wie auch beim Tag der Offenen Tür große Resonanz hatte.

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Prof. Dr. Dorothee Haffner

KWO, Luftbild von Osten, 1923

Entwicklung eines Multimediaguides

In Kooperation mit Museum für Naturkunde Berlin wird das Konzept für einen neuartigen Multimediaguide entwickelt. Dieser bietet Features, die Elemente von Spiel, Quiz und Inspirationsimpulse in Führungen einbringen. Dabei sollen wichtige Erkenntnisse zur Informationsverarbeitung aus der Psychologie und Pädagogik genutzt werden. Mit einem intelligenten System werden im Projekt Inhalte eine Dinosaurier-Führung konzipiert und mit Nutzern evaluiert.

Zwei Studierende an einer Pinnwand

Lernwerkstatt-Stationen für Museen mit Geologie-Sammlung

Die Geologie ist eine zentrale naturwissenschaftliche Fachdisziplin. Sie ermöglicht es, zahlreiche Naturphänomene zu verstehen und technisch für den Alltag zu nutzen. So prägt z.B. Kalkstein zahlreiche kulturhistorisch bedeutsame Bauten Berlins. Seit Jahrhunderten wird er in Rüdersdorf bei Berlin abgebaut und verarbeitet. Kalk begegnet uns im Zement und Wandputz, aber auch in Zahnpasta, Putzmitteln und als Zusatz in Kunststoffen. Entstanden ist Kalk durch Ablagerung von Skeletten kleinster Meeresorganismen etwa in der Periode der Trias vor etwa 240 Millionen Jahren. In diesen Ablagerungen finden sich zudem auch Fossilien wie Saurier oder Muscheln, die teils eine Rekonstruktion des einstigen Lebensraums ermöglichen. In dem Projekt werden museumspädagogische Konzepte im Sinne des entdeckenden und forschenden Lernens zur Vermittlung derartiger naturwissenschaftlicher Inhalte entwickelt. Hierbei wird mit zwei auf diesem Gebiet tätigen Museen zusammengearbeitet: mit dem Museumspark Rüdersdorf und dem Museum für Naturkunde Berlin. Die Präsentation der Ergebnisse erfolgte zur Langen Nacht der Wissenschaften und bei der Werkschau in Form von Experimentierstationen.

Kontakt
Prof. Dr. Tobias Nettke

Studierende im Ausstellungsraum

Lernwerkstatt-Stationen für eine Wetter-Ausstellung

Das Wetter beeinflusst das Leben auf der Erde. Es ist daher auch Thema im Alltag, in schulischen Lehrplänen und in der Vermittlungsarbeit in naturwissenschaftlichen Museen. Projektaufgabe ist die Konzeption museumspädagogischer Lernwerkstatt-Stationen zum Thema „Wetter“. Die Besucherinnen und Besucher sollen hierbei nicht belehrt werden. Vielmehr sollen Lernprozesse durch eigenes Entdecken und Forschen in Gang gesetzt werden. Die Nutzer werden durch die Lernumgebungen neugierig gemacht und setzen sich mit Wetterphänomenen über diverse Experimente auseinander. Das Projekt erfolgt in Kooperation mit dem Wettermuseum Lindenberg.

Kontakt
Prof. Dr. Tobias Nettke

Historische Kostüme

"Mode durch Licht" hieß ein Praxisprojekt, in dem historische Lehrmittel der Textil- und Modeschule Berlin, hervorgegangen aus einer 1874 gegründeten Fachschule, erfasst wurden. Die Schule wurde 1994 in die HTW Berlin integriert, so dass die Sammlung gleichzeitig interessante "Zeitzeugen" aus der Vergangenheit des Fachbereichs Gestaltung und Kultur birgt. Alte Modebücher des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts etwa, Schnittentwürfe für Schneider, Hüte und rund 1000 Großdiapositive aus Glas zur Mode- und Kostümgeschichte wurden gesichtet, inventarisiert und dokumentiert. Besonders wertvoll ist eine Dia-Serie der Neuen Photographischen Gesellschaft mbH, die 1894 in Berlin-Schöneberg gegründet wurde, über Innenräume von Webereien und Textilfabriken. Höhepunkt des Praxisprojektes: eine Ausstellung der Objekte im Haus der Kulturen der Welt in Berlin im Jahr 2010.

Großdiapositiv "Alice Hechy in einem Kleid mit angelegter Glocke", 1921

Web 2.0. - Einsatz für Museumskommunikation

Im Rahmen des Praxisprojektes sollten praktische Beispiele zum Einsatz von Web 2.0 in Museen recherchiert, dokumentiert und in ihrer Bedeutung für die Vermittlungsarbeit des Museums eingeschätzt werden. Um einen Leitfaden für kleinere Museen zu erstellen, recherchierte die Projektgruppe bereits vorhandene Literatur und verschaffte sich einen ersten Überblick. Die nachfolgende Arbeit bestand aus tiefergehenden Recherchen und Überlegungen, was mit dem Leitfaden vermittelt werden soll und wie dieser aufgebaut werden kann. Anschließend erfolgte die Aufteilung der Themenbereiche innerhalb der Gruppe. So konnte das Team effektiver und spezialisierter arbeiten und erste Texte formulieren. Durch die zahlreichen Nachforschungen konnte ein Quellenverzeichnis angelegt werden, welches sich im Laufe der Zeit weiter vergrößerte.

Kontakt
Prof. Monika Hagedorn-Saupe

Bildschirmfoto der Facebook-Chronik

FOCUS - Medien gestalten Museen

Aufgabe war die Planung und Organisation einer Auftaktveranstaltung für das Archäologische Landesmuseum Brandenburg. Es sollte langfristig eine weitestgehend unkommerzielle Plattform geschaffen werden, welche als Netzwerk für ein Fachpublikum dienen soll und sich in einen vierteiligen Komplex spaltet: Kongressteil, Austauschbasis, Projektausstellung und Hausmesse. Der Projektablauf beinhaltete theoretische und organisatorische Aspekte: die Erarbeitung eines Finanz-, Ablauf- und Maßnahmenplans und die Ausarbeitung des Tagesprogramms sowie die Zielgruppendefinition. Daneben wurden in einem praktischen Teil Recherchen nach potentiellen Referentinnen und Referenten, Projekten und Ausstellerfirmen durchgeführt sowie Anschreiben für diese verfasst.

Projektgruppe im Sommersemester 2012

Comic-Helden in Dahlem

Die Sonderausstellung „Comicleben – Comiclife“ des Museums Europäischer Kulturen gab den Anlass für die Entwicklung eines Ferienworkshops in den Museen Dahlem. Die Studierenden entwickelten zusammen mit den Besucherdiensten der Staatlichen Museen zu Berlin zwei Ferienworkshops: „Kopfkino – Arbeiten in der Comicwerkstatt“ für Kinder und für die Jugendlichen „Comic-Chillen“. Die Studierenden übernahmen die Festlegung der Zielgruppen und der Rahmendaten wie Preis und Dauer. Die thematische Ausrichtung der Workshops erarbeiteten sie zusammen mit den Kursleitern. Für die Umsetzung des Projekts bildeten sie die Arbeitsgruppen: Öffentlichkeitsarbeit, Fundraising & Sponsoring sowie Evaluation. An vier Tagen konnten 60 Kinder und Jugendliche in abwechslungsreichen Workshops

  • eigene Comics als Trickfilm umsetzen,
  • sich eigene Comic-Helden ausdenken,
  • lernen, wie man einen Comic zeichnet.

Kontakt
Andrea Prehn

Teilnehmer_innen an einem Workshop