Karrierebeispiele

Museologin in einer Kunstsammlung

Seit meinem Abschluss in Museumskunde an der HTW war ich in sehr unterschiedlichen musealen Sammlungen tätig. Daher habe ich besonders davon profitiert, das Inventarisieren verschiedenster Objekte von der Pike auf gelernt zu haben. Außerdem konnte ich mich bereits im Studium mit verschiedenen Museumdatenbanken, Klassifikationen und Normdaten intensiv auseinandersetzen, was den Start ins Berufsleben enorm erleichtert hat.

Meike Herdes, Museologin im Projekt „Heartfield Online“ der Kunstsammlung der Akademie der Künste

© Meike Herdes

Museumspädagogin

Da die Studienmöglichkeiten im Bereich der Museumspädagogik sehr begrenzt sind, fiel meine Wahl auf die HTW in Berlin, die Veranstaltungen im Bereich der Kulturvermittlung anbietet.
Durch das Kennenlernen der vielseitigen Museumsarbeiten während des Studiums, konnte ich in meinem Arbeitsalltag die verschiedenen Tätigkeitsfelder besser einordnen. Mir ist wichtig, auch mit anderen Tätigkeitsfeldern als dem eigenen vertraut zu sein - schließlich arbeiten wir besonders in kleinen Museen oft abteilungsübergreifend und eng zusammen.

Lena Liesenfeld-Tavano, Museumspädagogin für die Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz, Direktion Landesmuseum Koblenz

© Lena Liesenfeld-Tavano

Museologe in unternehmenshistorischer Sammlung

„Ich habe in Studium und Beruf erfahren, wie Museen, Sammlungen und Archive nicht nur ein riesiges Aufgabenspektrum bedienen, sondern auch unter verschiedensten Rahmenbedingungen arbeiten. Da sind zusätzlich zum Lehrbuchwissen oft Ideenreichtum und Flexibilität gefragt. Mein Museumskunde-Studium an der HTW war darauf ausgerichtet: Erfahrene Museumsleute vermitteln hier anhand praktischer Beispiele, oft sogar direkt vor Ort. Das machte nicht nur das Studium spannend, es half mir von meinem ersten Arbeitstag an.“

Martin Herde, Brand Heritage Manager bei Montblanc, Hamburg

© Martin Herde

Ausstellungsgestalterin

Ich habe vor dem Bachelor ein Fachabitur mit Ausrichtung Holz- und Bautechnik absolviert. Im Museumskunde-Studium lieferten mir die realen Praxisbeispiele aus der persönlichen Berufserfahrung der Dozent_innen und aktuelle Fallbeispiele aus den Museen Berlins facettenreiche Einblicke in die „echte Arbeitswelt“. Vor allem die anwendungsbezogenen Übungen und Praxisprojekte haben mir den Arbeitseinstieg dann sehr erleichtert.
In meinem Berufsleben profitiere ich noch heute von den vielen verschiedenen Berührungspunkten mit diversen Themen und Praktiken rund um den Museumsbetrieb, die mir das Studium aufgezeigt hat. Heute ist mir das Thema barrierearme Ausstellungsgestaltung ein besonderes Anliegen.

Nadine Rasche, Ausstellungsgestalterin für Sonderausstellungen und Projekte, Deutsches Historisches Museum, Berlin

© Nadine Rasche

Museologin im Forschungsprojekt

Über mein Pflichtpraktikum kam ich an meine jetzige Stelle als Museologin. Da das Studium der Museumskunde von den Inhalten her sehr breit gefächert ist, habe ich von den meisten Arbeiten im Museum ein Grundverständnis und konnte mich dadurch in konkrete Aufgaben schnell einarbeiten. Ein Schwerpunkt im Studium war das Arbeiten mit Datenbanken, von dem ich heute hauptsächlich profitieren kann.

Kassandra Rexin, Museologin im Forschungsprojekt zur Rekontextualisierung von afrikanischen Human Remains mit kolonialem Erwerbungshintergrund" vom Museum für Vor- und Frühgeschichte, Staatliche Museen zu Berlin - Stiftung Preußischer Kulturbesitz

 

 

 

 

© Kassandra Rexin