Prof. Dr. Susan Kamel

In den Studiengängen Museumskunde & Museumsmanagement und -kommunikation...

...ist Susan Kamel Professorin für Sammeln und Ausstellen in Theorie und Praxis. Mit einer diskriminierungskritischen Haltung möchte sie Räume für das Empowerment bisher benachteiligter Gruppen öffnen. Museen als "weiße", klassistische, ableistische und sexistische Räume wieder zu relevanten Foren gesellschaftlicher Debatten zu machen ist der Motor ihrer Arbeit an der HTW, als Dozentin im In- und Ausland und im Rahmen zahlreicher Praxisforschungsprojekte.

Werdegang

„Während eines Sommerurlaubs in Glasgow lernte ich 1994 das St. Mungo Museum of Religious Life and Art kennen, welches als inklusives Museum in die Museumsgeschichte einging. Seitdem möchte ich Museen machen! Als Bildungsaufsteigerin mit Einwanderungsgeschichte studierte ich Religionswissenschaften, Arabistik und Tibetologie in Göttingen, Derby (GB) und Berlin. Museen sogenannter islamischer Kunst und Kulturen waren lange Jahre mein Tätigkeitsfeld. Neuere gesellschaftliche und politische Entwicklungen haben mich darin bestärkt, diskriminierungskritisch und diversitätsorientiert zu arbeiten und so den musealen Kanon kritisch zu hinterfragen und Strategien zu entwickeln, wie „Vielfalt vor, in und hinter der Vitrine“ möglich ist.“ 

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Engagement im Berufsfeld

Betreute Promotionsprojekte (Zweitgutachterin)

Nora Landkammer (2020 abzuschließen): Kolonialität und Vermittlung in ethnologischen Museen Eine Analyse gegenwärtiger Diskurse und Positionierungen in einem konfliktreichen Praxisfeld, einzureichen an der Universität für Angewandte Kunst und Hispanistik an der Universität Wien (Erstgutachterin Prof. Dr. Carmen Mörsch)